Weitverbreitete Annahme Nr. 6 – inspiriertes Handeln

von 14. Apr 2017

Eine weitverbreitete und vollkommen akzeptierte Annahme ist folgende:

»Wenn ich mich genügend anstrenge, fleißig und hart arbeite, kann ich alles erreichen.«

Die Annahme hier bei Hokus Pokus Fokus lautet ein wenig anders:

Jede Anstrengung außerhalb des Schöpferwirbels bewirkt nichts. Im Gegenteil: die Wahrscheinlichkeit steigt, dass du mit dieser Anstrengung den unerwünschten Zustand nicht nur aufrechterhältst, sondern ihn auch noch vergrößerst.

Lass mich erklären, warum ich das so sehe und warum mir inspiriertes Handeln besser gefällt.

Anstrengung ist immer ein Zeichen von Kampf

Solange du deinen Fokus nicht auf das ausrichtetest, was du dir wünschst, solange kannst du diese fehlende Ausrichtung auf Dauer durch kein Handeln ausgleichen – sei es auch noch so kräftig und ausdauernd. Jedes Handeln außerhalb des Schöpferwirbels, ist ein Handeln, dass gegen etwas ankämpft – ausnahmslos.

Dieser »Kampf gegen etwas« hat auch sein Gutes: er führt nämlich auch dazu, dass noch mehr vom Erwünschten in den Schöpferwirbel kommt. Dein Schöpferwirbel wächst durch diesen Kampf enorm. Aber deine erwünschte Manifestation bleibt aus.

Anstrengung ist immer ein Zeichen von Kampf – ein Kampf gegen Widerstände. Und ein Kampf gegen Widerstände führt zu mehr Widerstände.

Die drei Schritte des Schöpfungsprozesses

Mehr Erfolg entsteht, wenn du loslässt, wenn du das zulässt, was du schon erschaffen hast. Mach dir nochmals die drei Schritte des Schöpfungs-Prozesses bewusst:

  1. Wünschen.
    Das machst du automatisch. Deshalb musst du dich darum nicht kümmern. Und du machst es besonders intensiv, wenn du etwas erlebst, was du nicht willst. In diesen Momenten wird immer gleichzeitig das aktiviert, was du willst.
  2. Erfüllung im Schöpferwirbel.
    Darum musst du dich nicht kümmern, das ist Aufgabe der Quelle.
  3. Zulassen der Manifestation.
    Das ist deine Aufgabe. Darum kannst nur du dich kümmern. Du musst einen Weg finden, der deinen Widerstand reduziert, damit das, was im Schöpferwirbel schon erfüllt wurde und schwingungsmäßig real existiert nun auch materiemäßig real wird.

Je geringer dein Widerstand ist, desto mehr kann sich vom Erwünschten manifestieren. Die Höhe deines Widerstandes wird dir durch dein aktuelles Gefühl angezeigt. Die Reduzierung deines Widerstandes wird dir durch das »relative Gefühl der Erleichterung« angezeigt.

Zulassen bedeutet also: Erleichterung finden – jetzt.

Fühle das, was du dir wünscht

Du bekommst das Erwünschte, wenn du jetzt schon das Erwünschte fühlen kannst, obwohl es noch nicht manifestiert ist. Wenn du es jetzt schon fühlen kannst, obwohl es noch nicht manifestiert ist, brauchst du die Manifestation nicht mehr. Wenn du die Manifestation nicht mehr brauchst, weil du dich jetzt schon so fühlen kannst, als ob du es hättest, dann fällt jede Anstrengung weg, und du kannst das Gefühl des Erwünschten ganz zulassen. Und dann manifestiert sich das Erwünschte. Der Weg in deinen Schöpferwirbel ist immer ein Gefühlsweg. Fühle dich in deinen Schöpferwirbel.

Inspiriertes Handeln ist immer leicht

Also: das Loslassen von Anstrengung bringt dich viel eher zu dem, was du dir wünscht, als angestrengtes Handeln.

  • Angestrengtes Handeln ist immer ein »Außerhalb-des-Schöpferwirbel-Handeln«.
  • »Im-Schöpferwirbel-Handeln« ist immer ein inspiriertes Handeln, freudvoll und leicht.

Das bedeutet:

  1. erst gut fühlen,
  2. dich dann inspirieren lassen zum »im-Schöpferwirbel-Handeln«
  3. und dann handeln.

Wenn du im Schöpferwirbel bist, dann zeigt dir dein Schöpferwirbel unzählige Handlungs-Wege, die dich zum erwünschten Zielort führen.

Inspiriertes Handeln fühlen sich leicht und freudvoll an.

Du spürst dabei den »Flow«, der durch das Zulassen entsteht. Das berühmte »Es-handelt-durch mich-Gefühl« stellt sich ein und die Handlung führt dich zu einem dauerhaften Erfolg – das, was du dir erwünscht, manifestiert sich immer mehr.

Komme also in deinen Schöpferwirbel! Warum? Nicht, weil sich dann etwas manifestiert, was dir jetzt fehlt! So kommst du nicht in deinen Schöpferwirbel. Sondern: weil es sich jetzt gut anfühlt, dort zu sein!

Wie sind deine Erfahrungen mit jener Annahme, dass du mit Anstrengung und Fleiß dein Glück finden könntest. Hinterlass mir gerne einen Kommentar.

Michael Antoni Unterschrift

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  1. Anstrengung und Erschöpfung – ein Zeichen von Faulheit — Hokus Pokus Fokus - […] du in diesem Sinne inspiriert bist, dann läuft es eben überraschend leicht. Dieses inspirierte Handeln ist voller Spaß und…

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