Ich will endlich nach »DORT«! – das Problem mit Rechtfertigungen

von 15. Sep 2017

»Ich will endlich von HIER nach DORT!
Und ich will dir erklären, warum ich gerade HIER bin auf meinem Weg zum DORT!«

Das Problem mit Rechtfertigungen

 

Oft glaubst du, du müsstest erklären, wo du jetzt gerade stehst in deinem Leben – im Verhältnis zu dem Ort, an den du eigentlich hin willst.

Aber immer, wenn du erzählst, warum dein Leben so ist, wie es ist und wo du in deinem Leben stehst, im Verhältnis zu deinen Wünschen, fängst du an, dich an den aktuellen Ort zu binden.

Mit jeder Rechtfertigung und Erklärung über dein aktuelles »HIER« erhöhst du den Widerstand.

Wie geht das? Wenn du über den ungewollten Ort erzählst, an dem du dich gerade befindest, aktivierst du diesen Ort. Somit wird die Schwingung des Nicht-Gewollten wieder aktiv. Du kannst dann nur mit Gedanken, Situationen und Menschen zusammenkommen, die dem Nicht-Gewollten entsprechen.

Somit zeigen sich jetzt nur Wege, die dich dorthin führen, wo du nicht hin willst.

Die Suche nach Erlaubnis

Das Problem mit Rechtfertigungen und Erklärungen liegt darin, dass sie fast immer die versteckte Sehnsucht nach einer Erlaubnis in sich tragen. Du glaubst, du darfst erst gehen, wenn du nach all deinen Rechtfertigungen eine Erlaubnis bekommen hast!

Aber in dem Moment, in dem du nach der Erlaubnis suchst – durch dein Rechtfertigen des Ortes, an dem du gerade stehst – in dem Moment aktivierst du die Bindung an deinen aktuellen, unerwünschten Ort.

Denn du kannst nur dann nach einer Erlaubnis suchen, wenn du dich abhängig fühlst.

Mit Rechtfertigung und Erklärung aktivierst du diese Abhängigkeit. Und damit erzählst du das Gegenteil von dem, was dein Schöpferwirbel erzählt.

Du bist frei

Die Scham oder die Schuld, die du empfindest bei deinen Ausführungen und Rechtfertigungen, haben nichts damit zu tun, dass man sich für den Ort schämen müsste, an dem du gerade in deinem Leben stehst.

Die Scham und die Schuld zeigen dir verläßlich an, dass deine Quelle vollkommen anders darüber denkt! Deine persönliche akute Wahrheit ist entgegengesetzt zur Wahrheit deines Schöpferwirbels.

(Siehe die Bedeutung der Gefühle)

Du bist frei. Deine Quelle weiß das und pulsiert das Tag aus Tag ein. Jede Faser deines Körpers weiß um diese Freiheit.

In dem Moment, wo du nach Erlaubnis suchst, rennst du von deinem Schöpferwirbel weg, und damit rennst du auch von dem Ort weg, an den du willst – und du spürst die Unfreiheit.

Du machst das Gefühl der Unfreiheit an den fehlenden Manifestationen der Fülle fest, die du an deinem aktuellen Ort vermisst. Aber die fehlende Manifestation der Fülle hat damit gar nichts zu tun.

Das Problem mit Rechtfertigungen: du machst dich unfrei, wenn du nach Rechtfertigungen suchst. Du machst dich unfrei, wenn du erst deinen Wert bestätigst brauchst, um nach »DORT« zu gehen.

Kann das also der direkte und natürliche Weg sein, um von »HIER« nach »DORT« zu kommen?

Glaubst du an den Schöpferwirbel

Glaubst du, dass

  • du genug gelebt hast, um zu wissen, was du willst?
  • es diese unsichtbare, nur fühlbare Schwingungsrealität gibt?
  • in deinem Schöpferwirbel mehr »Dinge« existieren, deren Manifestation du noch nicht zugelassen hast?

Wenn du das glauben kannst, ist es dann nicht logisch, dass du schon alle Arbeit getan hast?

Dein Arbeit ist erledigt. Du hast das »DORT« erschaffen. Dein erwünschtes »DORT« gibt es in deinem Schöpferwirbel nur, weil du es erschaffen hast. Du hast dazu beigetragen, dass nicht nur dein Schöpferwirbel, sondern Alles-was-ist von diesem »DORT« bereichert wird.

Tadelt dich deine Quelle dafür, dass du jetzt nicht deine Schöpfung zulässt? Nein, sie freut sich über deine Schöpfung und empfindet unendliche Wertschätzung für dich – egal, wo du stehst.

Musst du deinen Wert erst beweisen, dass deine Quelle dir die Manifestierung deiner Schöpfung erlaubt? Natürlich nicht!

Dein Wert ist unantastbar, denn er ist die natürliche Grundlage des Schöpfungsprozesses.

Fühle dich nach »DORT«

Was musst du also machen, um von »HIER« nach »DORT« zu kommen? Einfach nur nach »DORT« gehen!

Das bedeutet: Höre auf, über das ungewollte »HIER« zu reden und fange stattdessen an, über das »DORT« zu reden. Nimm deine Gedanken und Worte – jetzt – und gehe nach »DORT« – jetzt. Mach es nicht zu einer theoretischen Diskussion (»… mal angenommen, ich würde darüber nachdenken nach »DORT« zu gehen …«), sondern denke dich hier und jetzt nach »DORT«.

Woran spürst du als erstes, dass du »DORT« angekommen bist? Daran, dass du dich großartig fühlst. Auch wenn das »DORT« noch nicht manifestiert ist, und du es noch nicht sehen, riechen, betasten und schmecken kannst, kannst du die Ankunft fühlen: dein Wohlgefühl wird es dir zeigen.

Deine Worte sind unwichtig

Manchmal glaubst du, du würdest nach »DORT« gehen, aber du erzählst dann nur von der Freiheit, die du hättest (konjuktiv!), wenn du »DORT« endlich wärst. Darüber bindest du dich nur noch stärkeren das unerwünschte »HIER«. Oder du erzählst schon wieder, wie schön es wäre, wenn du das »HIER« endlich verlassen könntest. Auch darüber bleibst du »HIER«.

Du gehst nicht nach »DORT« indem du Worte benutzt, die sich nach »DORT« anhören.

Du gehst nach »DORT«, indem du dich so fühlst, so als ob du beim erwünschten Ort wärst, egal welche Worte du benutzt. Bring dich einfach nach »DORT« – es ist einfach, denn dein größter Teil ist schon längst dort und wartet auf dich.

Fazit

Verzichte auf das Recht, dass dir andere geben. Verzichte auf die Bestätigung, die dir andere geben. Verzichte auf die Erlaubnis, die dir andere geben. Verzichte auf das Verständnis, dass dir andere geben. Verzichte auf die »Liebe«, die dir andere geben.

Fange an, dir selbst das zu Geben, was deine Quelle dir schon immer gibt: Wert, Erlaubnis, Verständnis und Liebe. Lass alle anderen aus dem Spiel und gehe einfach nach »DORT« und lass dich überraschen, welche Rendezvous das »DORT« für dich bereit hält!

Wir sehen uns »DORT«.

Michael Antoni Unterschrift

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