Deine innere Stimme und der Impuls, ihr zu folgen

von 24. Mrz 2017

Deine innere Stimme und der Impuls, ihr zu folgen

»Wie kommt es, dass ich Impulse habe, die oft zu unerwünschten Ergebnissen führen. Meine innere Stimme führt mich in die Irre. Es stimmt doch gar nicht, dass mich meine Impulse und meine Lust zu dem führen, was mir gut tut. Ich hab das Gefühl, meine innere Quelle meint es nicht gut mit mir.«

 

Wenn deine Impulse immer »falsch« sind, und du an deiner inneren Stimme zweifelst, dann kommen sie nicht wirklich von dir und deiner inneren Quelle, sondern von deiner »Mutter« (Halb-Scherz).

Was ist eigentlich ein Impuls?

Ein Impuls ist ein wichtiger Schritt zur Manifestierung des unsichtbaren energetischen Musters. Jeder Impuls versucht das vorher unsichtbare Muster nun in die Sichtbarkeit zu führen, in dem er dich zu Handlungen inspiriert, die ja selbst meist sichtbar sind und schließlich zu sichtbarem Ergebnissen und Ereignissen führen.

Welche innere Stimme ruft mich?

Die Fragen hinter jedem Impuls sind also immer: Welches Muster ruft mich hier? Welches Muster will sich manifestieren? Ist es ein Muster, das meinem Erwünschten entspricht? Oder ist es ein Muster, das meinem Unerwünschten entspricht? Welches Muster ist jetzt aktiv? Welches Momentum ist jetzt aktiv?

Jeder Impuls, zu dem dich deine innere Stimme ruft, ist also eine »Antwort« auf deine aktuelle Position und deine aktuelle Bewegungsrichtung. Wenn dein Momentum (Bewegungsrichtung) negativ ist, dann kommt ein Impuls, der als Reaktion auf diesen augenblicklichen Ort »inspiriert« wird und der dieses negative Momentum unterstützt. Du kannst nicht in einer Abwärtsspirale positive Impulse bekommen, sondern nur Impulse, welche die Abwärtsspirale schneller beschleunigen.

Wenn du es anderen recht machen willst!

Immer dann, wenn deine Impulse nicht gut für dich sind, rufen dich Impulse, die ein Muster erfüllen wollen, welches dir nicht gefällt.

Und das ist immer dann der Fall, wenn du dein Wohlsein und deine Quelle ersetzt durch etwas im Außen. Wenn das geschieht, bist du nicht mehr auf deine innere Quelle ausgerichtet, sondern auf eine Person im Außen. Dann lässt du zu, dass jemand im Außen dein Bild von dir definiert und du versuchst diesem Bild zu entsprechen.

Jetzt kommen deine innere Stimme und deine Impulse als Reaktion auf das Außen. Und das bedeutet oft genug: der Impuls führt zum Gegenteil von dem, was du wirklich willst, und untermauert stattdessen das Bild, dass sich die Person im Außen von dir gemacht hat.

Wenn du also deine Impulse richtig verstehen lernen willst, ist es hilfreich, dich klar dafür zu entscheiden, dass du dich wirklich gut fühlen willst.

Wie kann ich meine Impulse besser lesen?

Nur deine Sensibilität für deine wirklichen Bedürfnisse, lässt dich deine Impulse und deine innere Stimme besser verstehen. Erst mit dem Gespür für das, was du wirklich willst, kannst du sagen, ob dieser Impuls als Antwort für etwas kommt, das du möchtest – oder eben nicht. Lerne also wieder an die Basis deiner ureigensten Bedürfnisse zu kommen.

Manchmal braucht das ein wenig Zeit, weil du schon sehr früh in deinem Leben diese ureigenen Bedürfnisse ersetzt hast durch die Bedürfnisse deines Umfeldes. Aber wenn du dir zum Beispiel jeden Tag fünfzehn Minuten Zeit nimmst, um deinen Geist zu beruhigen und deinen Atem zu beobachten, dann taucht nach zwei oder drei oder vier Wochen wieder eine Ahnung auf, was du willst und brauchst, und wer du eigentlich wirklich bist.

Jetzt kommen Impulse, die diese (positive) Ahnung unterstützen und dir immer mehr Erfahrungen ermöglichen, deine Bedürfnisse nicht nur zu spüren, sondern auch zu erfüllen. Dann kannst du viel leichter deine Impulse »lesen« und weißt viel eher, ob der Impuls, gut oder schlecht für dich ist, ob die innere Stimme nun von dir kommt und dich zu dem führt, was du willst, oder ob sie von deiner Mutter (oder irgend einer anderen Person) kommt und dich zu dem führt, was deine Mutter will (oder wollte) – oder eben diese anderen Person.

Und so baut sich wieder das Vertrauen zu dir und zu deiner inneren Führung auf. Denn jetzt programmierst du wieder selbst dein Navigationssystem mit den Zielorten, zu denen du auch wirklich hinwillst. Nur deshalb, kannst du dich jetzt auf die innere Stimme verlassen, die dich führt.

 

Michael Antoni Unterschrift

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