Geld und die Wichtigkeit deiner Gefühle

von 22. Mai 2018

Gefühle sind wichtig! Bei dieser ganzen Ich-bin-SchöpferIn-meiner-Realität-Sache werden von den meisten, die Gefühle völlig ignoriert. Alle sind ganz heiß auf Gedanken und Glaubenssätze und Affirmationen und so was.

Aber wenn du nicht auf deine Gefühle achtest, dann weißt du nicht, auf welche Seite des Gedanken du aktivierst: die abwesende oder die anwesende Seite. Und einzige das entscheidet, ob etwas das ist oder nicht. Oder besser gesagt was vom Etwas da ist: das Anwesende oder das Abwesende. Und das ist schon ein Unterschied, ob das anwesende Geld das ist, welches du ausgeben kannst, oder das abwesende Geld, welches du nicht ausgeben kannst.

Und was das alles mit dem Topfschlagen vom Kindergeburtstag zu tun hat erfährt du in »Geld und die Wichtigkeit der Gefühle«. Ich wünsch die viele Freude damit und das sich die erwünschte Dinge in ihrer Anwesenheit für dich vermehren :-).  

Lesezeit: 6:34 Minuten

Bild: pixabay.com

Ich bin in letzter Zeit häufig gefragt worden, wie das mit dem Topfschlagen konkret zu verstehen ist. Wenn das Stichwort »Topfschlagen« bei dir ein Fragezeichen auslöst, dann schau erst das Video »Fokus und Gefühl – so einfach wie das Topfschlagen« oder lesen den Beitrag »Das Leben ist wie Topfschlagen«. Dabei spielt die Wahrnehmung des Gefühls ein zentrale Rolle. Und für viele ist nicht klar, wie das konkret zu verstehen ist. Deshalb heute: ein konkretes Beispiel, warum es wichtig ist, dass du fühlst wie du dich fühlst. Geld und die Wichtigkeit deiner Gefühle.

Da ich das Thema sehr wichtig finde, habe ich auch ein Video dazu gemacht:

Die Wichtigkeit des Gefühls

Wenn du nicht weißt, wie du dich fühlst, weißt du nicht, worauf dein Fokus gerichtet ist. Oder anders gesagt: du weißt dann nicht, was gerade in dir aktiv ist.

»Wie aktiv? Wenn ich doch an Geld denke, dann ist doch das Geld-Thema aktiv. Dann schenke ich doch dem Geld-Thema Energie und dann muss doch mehr Geld kommen. Ich beschäftige mich doch mit den Möglichkeiten, was ich alles tun kann, damit ich mehr Geld bekomme. Was hat das jetzt mir meinen Gefühl zu tun?«

Na ja, ganz so einfach ist es nicht. Ja, das Geld-Thema ist aktiv, wenn du dich damit beschäftigst. ABER: es ist nicht klar, welche Seite du davon aktivierst.

»Wie? Welche Seite? Das verstehe ich nicht! Ich beschäftige mich mit Geld und wie ich mehr Geld bekommen kann. Was gib es da für Seiten?«

Die zwei Seiten des Geldes

Es gibt immer zwei Seiten! Jedes Thema hat zwei Seiten:

  1. Die anwesende Seite
  2. Die Abwesende Seite.

Versteht du? Alles existiert zwei Mal: es gibt das Geld in seiner zugelassen, anwesenden Form und es gibt das Geld in seiner verhinderten, abwesenden Form. Es gibt das Geld ohne Widerstand, welches frei fließend in dein Leben strömt. Und es gibt das Geld mit Widerstand, welches nicht in dein Leben strömt, und dir somit nicht zu Verfügung seht.

In den Artikeln »Homöopathie Lektion 2 – Polarität«, »Wunsch – Kuss der Morgenröte oder Schlag in die Magengrube« und »Alles hat zwei Enden« beschrieb ich das sehr ausführlich.

»Gut. Es gibt da also zwei Seiten! Wie weiß ich dann jetzt, welche Seite aktiv ist?«

Nur über das Gefühl! Dein Gefühl zeigt dir, wo du dich befindest: auf der anwesenden oder auf der abwesenden Seite.

Dein Gefühl als Indikator

Denkst du an Geld und spürst Fülle, Freiheit, Freude und Leichtigkeit und andere positive Gefühle, dann ist in dir die anwesende Seite aktiviert. Und das bedeutet: das Geld, das anwesend ist und ausgegeben werden kann, bekommt mehr Energie. Alles was jetzt geschieht – Ideen, Impulse, Handlungen, Begegnungen und so weiter – führt dazu, dass mehr Geld in deine Erfahrungswelt fließt, welches du anfassen und ausgeben kannst.

Denkst du an Geld und spürst Mangel, Schwere, Sorgen und Ängste und andere negative Gefühle, dann ist die abwesende Seite aktiviert. Und das bedeutet: das Geld, das abwesend ist und nicht ausgegeben werden kann, bekommt mehr Energie. Alles was jetzt geschieht – Idee, Impulse, Handlungen, Begegnungen und so weiter – führt dazu, das mehr Geld in deine Erfahrungswelt fließt, dass du nicht ausgeben kannst. Versteht du?

Du bekommst immer das, was aktiv ist.

Und wenn der Mangel aktiv ist, was du über ein Unwohlsein bemerkst, wenn du an Geld denkst, dann bekommst mehr von dem Geld, das du nicht haben kannst. Der Mangel wird sich vermehren.

Deshalb ist es super wichtig, dass du weißt, auf welcher Seite des Geld-Themas dein Fokus liegt. Und das weißt du nur, wenn du weißt, wie dich in dem Augenblick fühlst, wenn du das Geld-Thema aktiv ist.

Alltag und Achtsamkeit

»Und wie kann ich das rausfinden? Ich fühle das nicht so recht!«

Genau das ist die Schwierigkeit, so komisch sich das -auch anhört: im Alltagsbetrieb bekommst du es nicht so recht mit, wie du dich zum Geld fühlst. Warum? Weil du dich so sehr an das Gefühl gewöhnt hast, welches du beim Geld hast. Du bist so oft am Tag direkt oder indirekt damit konfrontiert, dass du dich daran gewöhnt hast und es dir nicht auffällt.

Und beim Geld ist das bei den allermeisten irgendein Gefühl des Mangels. Aus diesem chronischen Mangel-Gefühl heraus haben sich viele Wahrheiten und Erklärungen gebildet, warum es so ist wie es ist. Un diese Erklärungen werden eben auch schon seit vielen Generationen in deine Familie und in der Gesellschaft weitergegeben.

Das Problem mit all diese scheinbaren Wahrheiten über das Geld ist: sie erschweren es dir, zu spüren wie du dich fühlst! Warum? Weil sie dir vorgaukeln, dass es so normal sei, dass du dich damit unwohl fühlst.

Das Gefühl des Mangels wird als gesellschaftliches Normgefühl festgelegt. Und diese scheinbare Normalität läßt das Gefühl vom Radar verschwinden. Du fühlst es nicht mehr, obwohl es vorhanden ist und damit natürlich auch wirkt.

Aber mache folgendes:

  • achte auf das Gefühl, wenn du eine größere Rechnung zu bezahlen hast.
  • achte auf das Gefühl, wenn du etwas Kaufen musst.
  • Achte auf das Gefühl, wenn du deinen Kontoauszug betrachtest.

Heißt: Wie fühlst du dich, wenn außergewöhnliche Geld-Ereignisse ganz konkret werden in deinem Leben? Dann weißt du, welche Seite des Geldes von dir mehr betont wird – und zwar chronisch.

Fühlst du dich wohl, dann ist die habende Seite betont und deine Erfahrungen mit Geld, welches du dein eigen nennst, werden mehr. Mehr Erfahrungen von Fülle.

Fühlst du dich unwohl, dann ist die nicht-habenden, fehlende Seite betont und deine Erfahrungen mit Geld, welches du nicht besitzt, werden mehr. Mehr Erfahrungen von Mangel.

Nur dein Gefühl erschafft Sinn

Nur wenn du weißt, wie du dich fühlst beim Thema Geld, kannst du deine Erfahrungen und Umstände, die du mit Geld erlebst einordnen und verstehen. Erst mit dem dazugehörigen Gefühl macht das alles Sinn.

Wenn du Sorgen und Ängste hast, dann zeigen diese Gefühle, dass dein energetischer Geldhahn zugedreht ist und du dich auf der abwesenden Seite befindest.

Dann nützt dir der ganze Fleiß der Welt nichts, du wirst immer das Gefühl haben im Mangel zu sein mit Geld. Egal wie viel Geld dir tatsächlich zur Verfügung steht. Und egal, mit wie viel Fleiß du alles dafür tust, an Geld zu kommen.

Deine Ergebnisse haben nur wenig Bezug zu deinen Handlungen. Deswegen sind ja so viele irritiert. Ihr Handeln passt oft nicht zu ihren Ergebnissen. Ein Gefühl von Ungerechtigkeit und von Benachteiligung stellt sich schnell ein. Und dann werden viele viel Erklärungen aus dem Hut gezaubert, warum das alles nicht klappt: von den gesellschaftlich Begebenheiten über den inneren Saboteur bis hin zum großen Unbewussten.

Aber dein Handeln spielt nur eine sekundäre Rolle und eignet sich überhaupt nicht, um herauszufinden, warum etwas klappt oder nicht.

Nur über deine Gefühl ist das möglich. Deine Ergebnisse haben eine großen Bezug zu deinen Gefühlen. Denn deine Gefühle zeigen an, mit welcher Haltung du handelst. Und deine Haltung entscheidet, ob es gelingt oder nicht.

Also: wenn du wieder spürst, wie du dich fühlst, dann verstehst du auch, warum die Dinge so sind, wie sie sind.

Das bedingte Gefühl

»Moment! Ich fühle mich doch unwohl, weil ich keine Geld habe. Wenn ich Geld hätte, dann wäre es doch einfach mich gut zu fühlen.«

Ja, so erscheint es dir. Aber das ist ein Irrglaube. Dein Gefühl ist keine Reaktion auf die Umstände. Sondern dein Gefühl ist ein Indikator dafür, welche Umstände du gerade augenblicklich erschaffst.

Fühlst du dich unwohl, dann erschafft du Umstände, die zu deinem Unwohlsein passen. Da du aber auf deine Gefühl nicht so achtest, erlebst du erst in dem Augenblick, in dem dir diese Umstände begegnen, dass du dich unwohl fühlst. Und dann sagst du: weil die Umstände so sind, wie sie sind, fühle ich mich unwohl. Und so lange du das so siehst, wird es sehr sehr schwer für dich, die Umstände zu verändern und mehr Erwünschtes zu erleben.

Die Aufgabe

»Aber was ist denn dann meine Aufgabe?«

Du musst Wege finden, wie du dich besser fühlen kannst, wenn du an Geld denkst. Erst wenn du bessere Gefühle mit Geld verbindest, werden sich deine Erfahrungen mit Geld verbessern. Das ist Weg.

»Aber wie kann ich mich besser fühlen, wenn ich doch zu wenig Geld habe?«

Das musst du rausfinden. Wie kannst du dich besser fühlen, obwohl du noch keinen Euro mehr an Geld hast? Wie kannst du unberechtigte Erleichterung erfahren? Wie kannst du dich einfach besser fühlen? Darin liegt der Schlüssel.

Die Reise vom Mangel in die Fülle ist eine Gefühlsreise auf der du dich immer besser und besser fühlst. Solange, bis du bei den Wohlgefühlen angekommen bist. Siehe »Gefühls-Skala – die Orientierung im Prozess«.

»Also jetzt verstehe ich so langsam: es ist wichtig, zu spüren wie ich mich fühle, weil ich nur darüber weiß, wo ich stehe und was ich gerade erschaffe.«

Genau. Es ist das Wichtigste. Nur darüber, machen die Ereignisse in deinem Leben Sinn. Nur darüber, kannst du Festellen, wo du dich gerade befindest. Und nur darüber, kannst du wissen, welches der unendlich vielen Gefühle für dich Verbesserung und Erleichterung bedeutet.

Nur darüber weißt du, was »heiß und kalt« aus dem Topfschlagen für dich bedeutet. Und wenn du dich daran hältst und dich immer weiter in richtig wärmer, heißt besser bewegst, dann gelangst du von der abwesenden Seite des Gelds hin zur anwesenden Seite des Geldes. Und dann vermehrt sich das Geld in deinem Leben. Das ist die Arbeit und das ist der Weg.

Und der ganze Blog hilft dir dabei. Es gibt viele Artikel, die dir dabei helfen, herauszufinden, wie du lernen kannst, dich einfach besser zu fühlen.

Einfach besser fühlen. Mach es einfach. Mach es jetzt.

Michael Antoni Unterschrift

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