Ignoriere deine Realität

von 17. Okt 2017

 

»Du kannst der Wahrheit deiner Lebensumstände nicht erlauben sich zu verändern, wenn du dieser Wahrheit weiter deine Aufmerksamkeit schenkst. Ignoriere deine Realität! Komm stattdessen in deine Schwingungs-Realität. Komm in den Schöpferwirbel deines Erschaffens!«

Tausend Mal gesagt, tausend Mal gehört: »So ist das eben!«

 

So ist es eben. So sind die Dinge nun mal. Ich bin Realist. Ich sehe die Dinge so, wie sie sind.« So beendete letztens ein Freund von mir seine Geschichte über sein aktuelles Problem. Du kennst das sicherlich auch. Womöglich kommst du gerade von irgendeinem Treffen, bei dem du ordentlich Probleme gewälzt hast.

Aber mal ehrlich: ist es wirklich vernünftig, sich die Manifestation alter Erwartungen anzusehen – vor allem dann, wenn uns nicht gefällt, was wir sehen? Ich glaube nicht! Deshalb: Ignoriere deine Realität!  (Siehe Probleme lösen – geht das wirklich?)

Die Früchte des Problems

Was hat das Problem ausgelöst? Das Problem wurde zum Sprungbrett für eine Lösung, für eine neue Idee, für einen neuen Wunsch. Siehe Potentialentfaltung

Wo ist jetzt die Lösung? In der Realität? Sicher nicht – dort ist ja das Problem. Die Lösung wartet im Schöpferwirbel. Willst du also zur Lösung, zum Wunsch, zur neuen Idee, zur Gesundheit, zur Liebe und so weiter, dann musst du auch in deinen Schöpferwirbel – dort wartet alles auf dich. Also ignoriere deine Realität.

Kurzanleitung in der Kunst des Zulassens!

Was bedeutet das für deine manifestierte Realität? Wie gehst du jetzt mit deinen Lebensumständen um?

  • Du erlaubst ihnen, einen Wunsch in dir zu gebären.
    Was heißt das? Du erlaubst dir Probleme zu haben! Oha!
  • Dann bedankst du dich bei deinen Lebensumständen dafür, dass sie die Lösung geboren haben. Ja wirklich!
  • Danach lässt du sie im Frieden los.

    »Frieden heißt, es darf gewesen sein.«
  • Und jetzt? Jetzt ignoriere deine Realität!
    Das heißt: du fokussierst nicht mehr das, was ist, sondern das, was du willst!
  • Ab jetzt schaust du einzig auf deine Schwingungsrealität.
    Das heißt: du fokussierst deinen Schöpferwirbel.

Nur die Gefühlsreise bringt dich in den Schöpferwirbel!

Wie geht das? Du machst dich auf eine Gefühlsreise (siehe auch Gefühls-Skala) in deinen Schöpferwirbel. Du fühlst dich hinein in deinen Schöpferwirbel.

Du fühlst, zu was du durch das Problem in Wirklichkeit geworden bist. Du fühlst das, was du dir durch das Problem erwünscht hast.

Dein größerer Anteil von dir, deine Quelle, ist schon längst dort, er hat sich schon längst in den Schöpferwirbel hinein bewegt. (Schließlich kennt er ja auch keinen Widerstand – im Gegensatz zu dir.)

Dein Unwohlsein zeigt deinen Stillstand.

Was geschieht, wenn deine Quelle sich zur Lösung hinbewegt und du dir allerdings nicht erlaubst, dich ebenfalls dort hinzubewegen? Dann fühlst du die Trennung, die Distanz, die Aufspaltung. Mit anderen Worten: du fühlst dich schlecht.

Jedes negative Gefühl bedeutet einzig und allein: du hältst nicht Schritt mit deinem größeren Anteil. Du bleibst stehen und beklagst deinen aktuellen manifesten Standort, statt dich mit dem Flow deiner Quelle mitreißen zu lassen zu einer überwältigenden Lösung.

Das ist wirklich wichtig, zu verstehen, was ein negatives Gefühl bedeutet. Denn das negative Gefühl darfst du nicht ignorieren.

Ignoriere deine Realität bedeutet: fühle, wie du dich fühlst und dann lass Erleichterung zu. Einfach nochmal nachlesen Prinzip 6 — Gefühle und Ignorierst du deine Gefühle bist du verloren.

Die Ausrede

Was aber machen wir so leidenschaftlich gerne? Wir sagen: »Ich fühle mich schlecht, weil …« und suchen nach Argumenten für unseren Mangel.

Statt mit dem Flow mitzugehen, bleiben wir an der Stelle stehen, die den Wunsch hervorgebracht hat und rechtfertigen diesen Wunsch, erklären, warum wir diesen Wunsch haben dürfen. Wir rechtfertigen das, was ist: »Aber es ist doch wahr! Ich habe Recht!« schreien wir der Welt trotzig entgegen. Siehe das Problem mit Rechtfertigungen.

Natürlich ist es wahr, aber das ist völlig unwichtig!

Natürlich ist es wahr. Ja, es ist wahr. Ja, wir haben Recht.

Aber wir können nicht die Wahrheit weiter anschauen, die sich manifestiert hat und gleichzeitig dieser Wahrheit erlauben, sich zu verbessern.

Denn wenn wir die Wahrheit dessen fokussieren, was sich bereits manifestiert hat, dann üben wir uns in der Schwingung der Manifestation, was nichts weiter bedeutet: wir üben uns in den Gedanken der Manifestation – und das sind alte Gedanken. Wir üben uns in unseren alten Glaubenssätzen – also unseren alten chronischen Gedanken – die zur Manifestation führten. Und damit stärkst du das Wiederkäuermuster. Du machst das aalte einfach immer wieder Neu.

Ignoriere deine Realität. Trau dich einfach zu fühlen!

Lass das mit dem Realität erklären. Es ist nicht wichtig, warum die Dinge so sind wie sie sind. Die Dinge sind wie sie sind und das ist gut so. Denn nur deshalb gibt es diesen Wunsch.

Erlaube dir einfach trotz deiner Realität deinen Wunsch zu fühlen. Fühle einfach, wie es sich anfühlen würde, wenn dein Wunsch jetzt erfüllt wäre. Fühle und erlaube dir echte unbegründete Erleichterung.

Viele Grüße aus dem Schöpferwirbel

Michael Antoni Unterschrift

2 Kommentare

    • Michael

      Danke dir! 🙂

      Antworten

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