Schuldgefühle und unerfüllte Wünsche

von 13. Apr 2018

Schuldgefühle und unerfüllte Wünsche? Hab ich nicht!« Es ist sehr wahrscheinlich, dass du das so denkst. »Ich habe doch keine Schuldgefühle, weil ich keine Villa am See habe und in der Garage nicht zwei Porsche stehen. Was soll denn das?«

Ja, das glaube ich dir. Warum? Vielleicht nennst du das alles schon dein eigen. Vielleicht taucht die Villa am See auch gar nicht auf deiner Wunschliste auf. Vielleicht ist die Villa am See aber auch sehr abstrakt und viel zu weit entfernt, so dass du gar keinen persönlich Bezug aufbauen kannst.

Wenn die Dinge zu klein oder zu große sind, fällt es uns recht schwer einen persönlichen Bezug herzustellen. Deshalb lass die ganz großen Dinge beiseite.

Wünsche, die dir wichtig sind

Wie steht es mit einem Wunsch, der schon länger auf deiner Liste steht. Alle in deinem näheren Umfeld wissen davon. Du bist schon länger dran und hast einiges versucht. Und trotzdem – er ist immer noch nicht erfüllt.

Und das, obwohl du schon alle Artikel hier auf dem Blog gelesen hast, jedes Buch über Wunscherfüllung studiert, alles über das »Gesetz der Anziehung« analysiert hast und dein Umfeld schon genervt ist von diesem »Ich-bin-der-Schöpfer-meiner-Realtiäts-Quatsch«.

Und jetzt stell dir vor, du wirst gefragt: »Und was macht dein Wunsch?« Wie geht es dir? Wahrscheinlich wirst du Enttäuschung verspüren. Das ist nur verständlich. Aber es ist auch wahrscheinlich, dass du Schuld und Scham empfindest, dass es dir immer noch nicht gelungen ist, deine Ziel zu erreichen.

Schuld und Scham? Ja, Schuld und Scham. Und das ist nicht normal. Und doch ist es sehr, sehr häufig der Fall.

Im Video versuche ich zu erklären, warum das so ist und was du damit anstellen kannst. Denn eines ist sehr klar: solange du Schuld und Scham empfindest, kann sich dein Wunsch nicht erfüllen.

Schuld und Scham verhindern, dass sich dein Wunsch erfüllt. Und du fühlst Schuld und Scham, weil sich dein Wunsch nicht erfüllt.

Jedes persönliche Bedürfnis ist ein Wunsch

Das nenne ich mal Schachmatt. Und wie gesagt: wir reden hier nicht (nur) von deinen großen Lebensträumen, sondern (auch) vor allem von ganz kleinen Alltags-Bedürfnissen. Jedes Bedürfnis ist ein Wunsch. Deshalb geht es im Video nicht nur um so »materielle Ego-Wünsche«, sondern vor allem um die »überlebensnotwendigen« Bedürfnisse, deren Nichterfüllung bei dir ein kleines, feines Schuld- und Schamgefühl hinterlassen. Deine Gefühle bei diesen kleinen Ablehnungen des Alltags, bestimmen massiv deine großen Wünsche deiner Zukunft.

Schau mal rein! Wenn du darüber mehr lesen willst, dann hier draufdrücken.

Herzliche Grüße aus dem Schöpferwirbel

Michael Antoni Unterschrift

2 Kommentare

  1. Susanne

    Die Wünsche die ich für mein Leben hatte/habe, sind tatsächlich (fast) alle in Erfülllung gegangen.
    Interessant ist,was Du über das Schämen sagst- Tatsächlich habe ich mich nie geschämt wenn ein Wunsch ( noch) nicht in Erfüllung gegangen ist- und das habe ich auch nie getan wenn ich „ bekommen habe“
    was ich wünschte ( was ich manchmal fast naheliegender fände)
    Ich kann für mein Leben wirklich sagen: Wünschen klappt!

    Antworten
    • Michael

      Liebe Susanne,
      absolut, das klappt wunderbar, wenn Schuld und Scham keine Rolle spielen – wie bei dir zu sehen. Ich wünsch dir sehr, dass es genau so weiter geht. Vielen Dank für deinen Kommentar.
      Liebe Grüße Michael

      Antworten

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