Stillstand und Stagnation – 2 Tipps für mehr Flow

von 12. Jan 2018

Kennst du das Gefühl von Stillstand und Stagnation? Wenn sich scheinbar nichts bewegt, dir alles wie festgefahren vorkommt und du glaubst, unentwegt auf der Stelle zu treten? Wer kennt das nicht?

Um zu verstehen, was da hilft, musst du dir klar machen, dass es Stillstand und Stagnation in Wirklichkeit nicht gibt.

»Hallo, aber ich nehme es wahr!« Klar, es gibt die Wahrnehmung. Es fühlt sich genau so an! Aber was genau nimmst du da wahr?

Das Leben ist immer in Bewegung. Leben ist Bewegung. Deshalb kann es keinen Stillstand geben. Durch dein »Leben erleben« läßt du all die vielen Ideen, Visionen und Wünsche entstehen, die jetzt den Lebensquell ankurbeln und mehr Energie fließen lassen? Wohin? In Richtung deiner Wünsche.

Die eine Seite: das Potentielle

Und da du das nicht abstellen kannst, ist für die Vermehrung des Lebenskraft gesorgt – die fließt immer. Das Potentielle lockt immer. Und das Leben fließt immer in Richtung Potentialität. Das ist die eine Seite der Gleichung.

Die andere Seite: der Widerstand

Die andere Seite der Gleichung ist der Widerstand – oder die Verstimmung wie wir Homöopathen gerne sagen. Der Widerstand ist wichtig für das Potential, die Vision und den Wunsch. Ohne Widerstand keine neues Potential, keine Zunahme an fließendem Lebensstrom (siehe »Homöopathie Lektion 4 – Potentialentfaltung«)

Aber: mit konstant hohem Widerstand gibt es auch keine Entfaltung des Potentials, keine Verwirklichung der Vision und keine Manifestierung des Wunsches.

Stillstand und Stagnation ist …

Wenn jetzt das Verhältnis von Wunsch und Widerstand immer gleich bleibt, dann entsteht in dir das Gefühl von Stillstand und Stagnation. Siehe auch Beitrag »Das Seilzieh-Phänomen«.

Der Wunsch ruft dich nach »vorn« und der Widerstand hält dich »zurück«. Zwei Kräfte ziehen in entgegengesetzter Richtung an dir und da sie in etwa gleich groß sind, bewegst du dich nicht.

Stillstand bedeutet also: Widerstand und Wunsch sind gleich groß und neutralisieren sich, was du so erlebst, als ob sich nichts bewegen würde.

Was natürlich nicht stimmt. Du bemerkst es nur nicht. So wie du nicht bemerkst, wie du dich rasend schnell durchs Universum bewegst. Wenn die Erde unter deinen Füßen die gleiche bleibt, dann glaubst du eben, es gebe keine Bewegung. Alles ist eben relativ. Gut, jetzt aber nicht abschweifen.

Was kannst du tun? 2 Tipps

  • Entweder: Du kannst die Kraft des Wunsches erhöhen.
  • Oder: Du kannst den Widerstand reduzieren.

Egal, was du machst, du bewegst dich wieder und zwar in die erwünschte Richtung.

Tipp 1: Den Wünsch größer machen

Stell dir einfach ein paar einfache Fragen:

  • Wie wäre es, wenn ich Bewegung spüren würde?
  • Stell dir die Wunderfrage? Wenn heute Nacht ein Wunder geschehen würde und Bewegung wieder möglich wäre, wie würde ich mich dann morgen fühlen?
  • Wo könnte ich das angenehme Gefühl der Bewegung in meinem Körper fühlen?
  • Wo würde ich mich dann hinbewegen?
  • Was würde dann passiere?
  • Woran würden meine Mitmensch sehen, dass ich wieder in Bewegung bin?
  • Wäre es nicht schön, wenn das und das passieren würde?
  • Spiele WoW #6 »Das Schöpferwirbel-ABC«
  • Und so weiter.

Das wäre eine einfache Möglichkeit, deinen Wünschen wieder mehr Energie zu geben. Nach sehr kurzer Zeit (Sekunden) kannst du körperlich eine »energetische« Bewegung spüren. Und nach ein wenig mehr Zeit spürst du auch wieder mehr Bewegung in deinem Leben. So, also ob dich jetzt Ereignisse, Zufälle und Begegnungen bewegen würden.

Tipp 2: Den Widerstand kleiner machen

Was ist der Widerstand? Jeder Widerstand entsteht durch Gedanken, die nicht zu deinen Wünschen passen.

Gehen die Gedanken nicht in die Richtung deines Wunsches, entsteht Widerstand.

Der mag klein und gering sein, wenn die Gedanken nur ein wenig vom Kurs zum Erwünschten abweichen. Und er ist dann groß und schwer, wenn die Gedanken gar in die entgegengesetzte Richtung davon galoppieren.

Wie reduzierst du jetzt den Widerstand?

  • Entweder du denkst nicht mehr.
  • Oder du denkst mehr an das, was du willst (was wir ja oben schon getan haben).

Also nicht mehr denken? Ja, aber das ist so eine Sache. Schwer. Aber eine kleine Denkpause? Das geht schon. Viele der WoWs (Workout of the Week) eignen sich hervorragend dafür:

Wenn du also für kleine Denkpausen sorgst, reduziert sich der Widerstand, das Kräfteverhältnis verschiebt sich in Richtung Wunsch und du spürst die Bewegung wieder.

Auch hier ist diese »energetische« Bewegung körperlich im Sekundenbereich wahrnehmbar. Wenn du jetzt Konstanz reinbringst, und dir regelmäßig Denkpausen gönnst, dann setzt sich diese Bewegung fort und Ereignisse, Begegnungen und Zufälle manifestieren sich, die dir diese Bewegung zeigen. »Endlich bewegt sich wieder was!«

Mal so und mal so!

Ob du nun den Wünsch größer machst oder den Widerstand kleiner, ist dir überlassen. Das mag ein Mal so und das andere Mal so gut sein. Experimentiere.

In aller Regel ist es so, dass das Reduzieren des Widerstandes die geschmeidigere Bewegung entstehen läßt. Der Wasserhahn wird einfach ein klein wenig mehr aufgedreht und damit kommt mehr Wasser (Energie) hindurch. Bebildert siehst du das hier: »Homöopathie Lektion 1 – Lebenskraft«.

Erhöhst du die Energie des Wunsches, dann presst du mehr Wasser durch den Hahn, was sich aber ein wenig ruckelnder anfühlt.

Ich weiß! Du liebst wahrscheinlich das Dramatische – wie die meisten. Ein Wasserhahn, der durch den steigenden Wasserdruck »explodiert«, findet schnell deine Aufmerksamkeit. Alle wollen solche dramatischen »Wunder«. Schau einfach wie es für dich am besten passt. Es wird von Situation zu Situation immer wieder anders sein.

Kann es so einfach sein?

Ja! So einfach ist es. Das sind meine 2 Tipps für »Stillstand und Stagnation«. Der Punkt ist wie immer die Regelmäßigkeit. Wie ich schon im letzten Beitrag »Die Kleinigkeiten im Gefühls-Alltag, die du ignorierst« erläutert habe: die positiven Kleinigkeiten werden zu einer großen Bewegung, wenn du sie regelmäßig machst.

Es ist alles eine Frage der Wahrnehmung: je früher und feiner du »Stillstand und Stagnation« wahrnimmst, desto leichter kannst du die eine oder die andere Seite verändern. Je später du es wahrnimmst, desto eingefahrener sind die Muster und desto »länger« musst du am Ball bleiben, bis du die belebende Bewegung spürst. Aber ob nun schnell oder langsamer – einfach bleibt einfach.

Einfach besser fühlen. Mach es einfach, mach es jetzt.

Michael Antoni Unterschrift

2 Kommentare

  1. Sanina

    Vielen Dank!
    Kluge und klare Worte!

    Antworten
    • Michael

      Liebe Sanina. Dank dir für dein Feedback.
      Grüße Michael

      Antworten

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