Weltbild zum Glücklich werden

Einfach glücklich werden geht nur, wenn du in einem Weltbild lebst, das dir das auch erlaubt. Ob du einfach und leicht glücklich werden kannst hängt ganz entscheidend davon ab, wie du auf dein Leben schaust.

Im folgenden zeige ich dir mein Weltbild zum Glücklich werden. Alles, was hier auf dem Blog beschrieben und erklärt wird beruht auf 9 Prinzipien. 9 Sichtweisen, die doch ein wenig ungewöhnlich sind und vieles anders darstellen, als du es vielleicht bisher gesehen hast. Also: nehme dir Zeit.

Meine Erfahrung ist: auch wenn es sich ungewohnt anhört, so fühlt es sich doch für die meisten natürlich und normal an und ist sehr förderlich, wenn du dich einfach besser fühlen und glücklich werden willst.

Inhaltsverzeichnis

#1

Prinzip #1 im Weltbild zum Glücklich werden

Die Einheit von spiritueller und materieller Welt

Mihaly Csiksgentmihalyi verweist in seinem Buch »Flow – das Geheimnis des Glücks« darauf, wie wichtig es für das Glücksempfinden ist, einen übergeordneten Sinn im Leben zu sehen. Einen religiösen oder spirituellen Zugang zu haben ist für das Glücklich werden sehr hilfreich.

Eine gängige spirituelle Sichtweise

Wenn wir denn an eine nichtphysische Instanz in uns glauben (Seele, höheres Selbst, göttliche Anteil etc.), dann haben viele folgende Vorstellung:

Da unsere Seele über die Verbundenheit mit unserem Körper »hier« ist, also in der materiellen Welt, ist sie gleichzeitig getrennt von der restlichen spirituellen Welt.

Wenn die Seele also »hier« ist, kann sie nicht auch »dort« sein. Und wenn sie »dort« ist (in der geistigen Welt), kann sie nicht gleichzeitig »hier« sein (in der materiellen Welt).

Oft wird es so dargestellt, als ob die Seele hier »gefangen« wäre, »eingesperrt« in diesem irdischen Körper. Jetzt hier, muss sie bestimmte Aufgaben und Prüfungen bestehen, bis sie endlich von diesem Rad der Wiedergeburt befreit wird, um dann wieder ganz in ihrer wirklichen Heimat bleiben zu können.

Die scheinbare Trennung von spiritueller und materieller Welt. Unten: die materielle Welt. Alles, was in ihr inkarniert ist, fehlt oben in der spirituelle Welt. Und alles, was oben ist, kann nicht gleichzeitig auch untern sein.
Irdische Welt und spirituelle Welt – diese beiden Welten werden von uns oft als getrennte Gegensätze betrachtet. Entweder bin ich lebendig, dann ist die Seele hier und fehlt in der spirituellen Welt, oder ich bin tot und die Seele ist in ihrer spirituellen Heimat angekommen.

Das ist nicht die Sichtweise hier bei Hokus Pokus Fokus.

Mein Sichtweise – beide Welten bilden eine Einheit

Das erlebe und sehe ich anders: für mich gibt es diese Trennung nicht. Für mich sind beide Welten verbunden, sie stellen eine Einheit vor. Die Trennung ist ein Illusion.

Spirituelle und materielle Welt sind eins. Die Lebenskraft / Seele / Bewusstsein ist in uns und um uns herum. Sie ist überall und darüber sind wir alle miteinander verbunden.
Stellen wir uns einen Toaster vor (oder jedes andere elektronische Gerät – der Elektrotechniker in mir): der Toaster in seiner Hardware wäre unser Körper. Der Strom aus der Steckdose ist die »seelische Energie«, das Belebende.

Obwohl der Strom in den Toaster fließt, ist er auch gleichzeitig außerhalb des Toasters: im Kabel, sowie auch hinter der Steckdose, hinter der Verteilerdose, hinter dem Sicherungskasten, hinter dem Hausanschluss und so weiter.

Es gibt als den belebten Toaster: Energie und Körper vereint als komplexe Persönlichkeit mit einem Körper und einem weltlichen Namen.

Und es gibt die Energie, welche den Toaster belebt. Und diese Energie ist gleichzeitig im wie auch außerhalb des Toasters.

Du bist das Belebte wie das Belebende.

Du bist diese belebende Energie – der Strom – und du bist das Belebte – der Toaster.

Du bist also beides gleichzeitig: nicht-körperlich und körperlich. Du bist dieses ewige sich erweiternde Wesen, die Quelle, das Sein, das höhere Selbst, Gott etc. und gleichzeitig das inkarnierte körperliche Wesen, das diesen weltlichen Namen trägt und diese einzigartige Persönlichkeit hat.

Für mich sind wir ein ewiges, nicht-physisches Wesen; wir sind der nie endende Lebens-Strom. Und das waren wir schon vor unserer physischen Geburt, sind es während unseres körperlichen Lebens und bleiben es auch nach dem Tode unseres physischen Körpers.

Du bist Zwei – und das gleichzeitig!

Du bist du (Leib/Persönlichkeit) und DU (Quelle) – und beides bist du gleichzeitig.

Du verleihst mit deinem »Leib« und deiner Persönlichkeit (Toaster) der Lebensenergie oder deiner Seele (Strom) Ausdruck.

Manchmal erlaubst du einen vollen Ausdruck, und manchmal drosselst du die Energie stark herunter. Deine Gedanken, deine Stimmung und dein Verhalten zeigen an, wieviel du gerade an Energie zulässt.

Zusammenfassung:

  • Ich bin der Toaster (Widerstand) und der Strom (kein Widerstand) – beides gleichzeitig.
  • Ich bin ich (Leib / Persönlichkeit) und ICH (Quelle / Gott / Sein / Selbst) – beides gleichzeitig.
  • Ich bin physisch (inkarniert) und 
nicht-physisch (»unkarniert«) – beides gleichzeitig.
  • Ich bin »zwei« und das gleichzeitig. Strom und Toaster. Und dies Zwei sind im JETZT eins.

Was zeigt uns das Gefühl des Getrenntseins?

  • Der Toaster ist nicht in der Lage seine Verbindung mit dem Strom wahrzunehmen.
  • Ich fühle mich getrennt von MIR.
  • Die Welt des Widerstandes (ich mit Persönlichkeit 
und Körper) fühlt sich getrennt von der Welt ohne 
Widerstand (ICH als Quelle, Bewusstsein, Sein, Seele).
#2

Prinzip #2 im Weltbild zum Glücklich werden

Das Wesen der Entwicklung

Das traditionelle Verhältnis von du und DU.

In welchem Verhältnis stehen jetzt diese zwei Anteile? Häufig wird das so dargestellt, dass der nicht-physische Anteil der fertige, vollkommene Anteil wäre und der körperliche Anteil unfertig, entwicklungsbedürftig.

Und so scheint das Verhältnis klar: die spirituelle Welt ist vollkommen, weil fertig. Und wir, in unserer körperlichen unvollkommenen Dimension, müssen uns entwickeln mit dem Ziel, diesem fertigen idealen Bild der Vollkommenheit der spirituellen Welt irgendwann nahe zu kommen. Das Ziel ist also ein spirituelles Abitur.

Um jetzt in Verbindung mit dem höheren Selbst der spirituellen Welt zu kommen, müssen wir uns entwickeln. Erst die Entwicklung macht es möglich, dass wir in Kontakt mit diesen spirituell Höheren kommen (Nirwana, Gott, oder wie auch immer).

Eigentlich müssen wir unseren Wert und unser Würde erst beweisen und erlangen. Und erst wenn wir unsere Würde bewiesen haben, können wir mit dem Nicht-Physischen (Gott) in Kontakt kommen wie bei einer Art Audienz.

Diese Sichtweise macht das Glücklich sein und Glücklich werden sehr, sehr schwer. Warum? Weil das Glück immer nur im Erreichen einer Entwicklung verbunden wird.

Und was noch viel schwerwiegender ist: das Ziel der Entwicklung wird von einer Instanz außerhalb von uns festgelegt. Wir müssen, das machen, was andere vorgeben. Damit fühlt sich niemand leicht glücklich.

Mein Sichtweise vom Verhältnis du und DU

Während du hier in deiner physischen Form lebst, bist du der Hauptgrund für eine weitere Ausdehnung, Weitung und Entwicklung spirituellen Welt, der Quellen-Energie und allem, was ist.

Oder ein wenig provokativ ausgedrückt:

Du bist der Hauptgrund, dass sich Gott entwickelt.

Äh, was?

Konsequenz des physischen Lebens ist die Entwicklung der spirituellen Welt.

Die physische Welt ist eine Welt mit Widerstand. Über den Widerstand der Materien entsteht die Polarität im Sinne von etwas ist da (kein Widerstand) und etwas ist nicht da (viel Widerstand). Diese Polarität, dieser Kontrast erschafft die notwendige Vielfalt für den Entwicklungsprozess. Ich brauche ein reichhaltiges Buffet, von dem dem ich frei auswählen kann, um herauszufinden, was mir gefällt und was nicht.

Anders ausgedrückt: das Erforschen der polaren physischen Welt ruft mehr Klarheit hervor. Das heißt: du kannst nicht dein Leben leben, ohne zu einer neuen Vorliebe, zu einem neuen Wunsch, zu einer neuen Idee und der gleichen zu kommen.

Das Leben hier zu leben ruft in dir immer mehr neue Wünschehervor: mehr Klarheit, mehr Fülle, mehr Wohlbefinden – mehr Leben.

Und wenn das passiert als Ergebnis deines physischen Fokus, dann wird der größere, nicht-physische Anteil von dir zu diesem Mehr an Leben – sofort. Warum? Weil er keinen Widerstand hat und somit das Erwünschte nicht verhindern kann.

Das bedeutet: wenn du etwas brauchst, wenn dir etwas fehlt oder du eine Erfahrung machst, die du nicht willst, dann gibt es eine Brücke zu der anderen polaren Seite dieses Themas.

Denn immer, wenn du weißt, was du nicht willst, weißt du klarer und deutlicher, was du willst.

Aber wer genau weiß das jetzt mit mehr Klarheit? Dein höheres Selbst, dein inneres Sein, deine Quelle, dein nicht-physischer Anteil, dein energetischer Anteil – nenne es wie du willst. Dieser energetische Anteil wird um diesen Wunsch, um dieses Mehr an Leben reicher.

Dadurch wächst der energetische Anteil. Dadurch wächst das Leben. Dadurch wird das Nicht-Physische größer und mehr. »Gott« wird größer und mehr. Das ist so bedeutend, dass wir es uns nochmals auf der Zunge zergehen lassen müssen:

Weil wir in unseren physischen Körpern das polare Leben führen, wächst das Göttliche in uns, wächst die Quelle in uns.

Ist das nicht erstaunlich?

Zusammenfassung von Prinzip #2 zum Glücklich werden

  • Weil ich hier in meiner physischen Form lebe, bin ich der Hauptgrund für eine weitere Ausdehnung und Erweiterung der Lebens-Energie.
  • Die Welt der Widerstände (Materie / Polarität) ist der Hauptgrund, dass die Welt ohne Widerstand (Einheit / Gott) mehr wird.
  • Ich bin den Hauptgrund, dass ICH mehr werde.
#3

Prinzip #3 im Weltbild zum Glücklich werden

Der Schöpferwirbel als Konsequenz deins Lebens

Der Schöpferwirbel – Ort deiner Potentiale

Diese Mehr an Leben, diese Mehr an Wünschen existiert nun erst einmal »nur« auf der nicht-materiellen, potenziellen Ebene – das Nicht-Physische ist mehr geworden, das Energetische ist mehr geworden, das Spirituelle ist mehr geworden.

Das heißt: wenn das Leben in dir Wünsche hervorbringt – auch ohne dass du dies mit Worten ausdrückst – wird sofort eine Brücke geschlagen zu dem, was du willst.

Deine Quelle nimmt den Ritt über die Brücke und lässt in sich selbst einen Ort entstehen, an dem alle notwendigen kooperierenden Komponenten angesammelt und so aufeinander ausgerichtet werden, dass der Wunsch zu einer schwingungsmäßigen, energetischen Entsprechung wird.

Einfach gesagt: dein Wunsch wird auf der energetischen Ebene erfüllt.

Dieser energetische, schwingungsmäßige Ort, an dem sich alle deine Wünsche, Ideen und Lösungen in deiner Quelle realisiert haben und auf dich warten, dass sie sich durch dich manifestieren können, nennen ich den Schöpferwirbel. Der Schöpferwirbel ist die Ansammlung aller deiner Potentiale, die darauf warten von dir entfaltet zu werden.

Es gibt also:

  1. deinen körperlichen Anteil mit seinen materiellen Umständen, die wir Realität nennen.
  2. Gleichzeitig den energetisch spirituellen Anteil mit all dem Wissen über deine ganz eigenen und individuellen Wünsche, Ideen und Visionen, den ich den Schöpferwirbel nenne.

Zusammenfassung von Prinzip #3 zum Glücklich werden

  • Die Konsequenz der Polarität, die Konsequenz meines Lebens ist der Schöpferwirbel.
  • Der Schöpferwirbel ist der energetische Ort, an dem ich zu der einzigartigen Person geworden bin, die ich sein will.
  • Glücklich werden bedeutet jetzt: mich die Person in meiner Realität sein zu lassen, die ich im Schöpferwirbel schon geworden bin.
#4

Prinzip #4 im Weltbild zum Glücklich werden

Entwicklung bedeutet Bewegung

Zwei Welten – zwei Bewegungen

Entwicklung ist immer auch Expansion. Und Expansion ist immer auch eine Bewegung. Wenn sich also unsere zwei Welten – Realität und Schöpferwirbel – entwickeln, dann finden auch zwei Bewegungen statt.

Die energetische Welt des Schöpferwirbels (die Seins-Welt, die göttliche Welt, der Strom, die Quelle, das höhere Selbst, das Potentielle etc.) kennt nur eine Richtung: immer mehr. In der Welt ohne Widerstand kann Entwicklung nicht verhindert werden. Der Schöpferwirbel ist die Entwicklung.

In der manifestierten Welt meines physischen Anteils dagegen findet Entwicklung nicht automatisch statt. In dieser Welt mit Widerstand, hängt die Bewegung davon ab, wie hoch der Widerstand ist. Ander gesagt: wie viel Bewegung wird durch den Widerstand ermöglicht.

Es gibt also zwei Welten, die sich erweitern, also zwei Bewegungen: die energetische Welt (Seins-Welt,  und die Welt (physische Welt, Welt mit Widerstand).

Dadurch gibt auch zwei Wachstums-Dynamiken: die Dynamik des Schöpferwirbels und die Dynamik meiner Persönlichkeit.

Die Bewegung des Schöpferwirbels findet immer statt und geht nur in eine Richtung: mehr und das unendlich.

Meine Bewegung kann stattfinden oder gebremst oder gar verhindert werden (der Widerstand).

Die Frage fürs Glücklich sein

Die Frage ist alles immer: kann ich das Wachstum, dass mein größerer Anteil vollzogen hat, ebenfalls zulassen? Kann ich mich mitbewegen oder bleibe ich stehen, weil ich noch nicht bereit bin, weil ich noch nicht ähnlich genug bin, weil meine Glaubenssätze noch nicht passen für die Entwicklung.

Zusammenfassung von Prinzip #4 zum Glücklich werden

  • Bewegung der Welt ohne Widerstand: Expansion. Der Schöpferwirbel wird mehr, mehr und mehr.
  • Bewegung der Welt mit Widerstand: zugelassene 
Expansion oder verhinderte Expansion.
  • Je nach Widerstand wird die Bewegung mehr oder weniger zugelassen.
  • Glücklich sein hängt davon ab, wie du deinen Widerstand reduzieren kannst, um die Bewegung mitzugehen, welche dein höheres Selbst schon getan hat.
#5

Prinzip #5 im Weltbild zum Glücklich werden

Nähe & Distanz als Konsequenz zweier Bewegungen

Nähe und Distanz als Resultat zweier Bewegungen

Wenn wir also zwei Welten haben, die sich autark bewegen, dann wird die Nähe oder die Distanz dieser Welten darüber bestimmt, ob die beiden Bewegungen in eine ähnliche Richtung verlaufen mit einem ähnlichen Tempo.

Da der Schöpferwirbel die Bewegung immer macht, liegt es mir, die Bewegung mitzumachen um die Distanz nicht zu groß werden zu lassen. Ich muss also die gleiche Evolution zulassen, wie sie im Schöpferwirbel stattgefunden hat, um in der Nähe meines höheren Selbst zu sein.

Je weniger Evolution ich für mich zulasse, desto größer wird die Distanz zwischen mir und MIR, meiner Persönlichkeit und meinem Schöpferwirbel.

Widerstand. Welches Thema ist im Fokus?

Der Widerstand wird von den Gedanken erzeugt, welche im unserem physischer Anteil augenblicklich aktiv sind. Das, was wir denken, erzeugt mehr oder weniger Widerstand.

Je nachdem, welches Thema in meinem Leben gerade aktiv ist, verändern sich die Gedankenstrukturen und Wahrheiten. Der Widerstand ist also anhängig von den Themen, die ich im Fokus habe.

Und darüber ist die Verbindung zu meinem höheren Anteil abhängig von dem Thema, welches gerade in mit aktiv ist.

Da sich die Themen sehr schnell ändern können, nehme ich die Verbindung zu meinem höheren Anteil auch sehr unterschiedlich wahr.

Ist ein Thema aktiv, dass ich liebe, bei dem ich mich frei fühle und kaum Widerstände spüre, dann herrscht eine große Nähe zwischen mir und MIR und ich lass mich die Person sein, die ich durch die Entwicklung geworden bin.

Ist aber ein Thema aktiv, bei dem ich viele Widerstände habe und ich mich sehr unwohl damit fühle, dann bedeutet das, dass der Widerstand meine Bewegung verhindert und ich mich nicht mit meinem höheren Selbst mitbewege. Damit entsteht eine größere Distanz zwischen mir und MIR.

Diese Nähe oder Distanz ist sehr dynamisch und kann sich flott ändern, je nach dem, was in mir aktiv ist – heißt: je nach dem, worauf mein Fokus gerade gerichtet ist. Und das ändert sich über den Tag recht häufig.

Die Frage fürs Glücklich sein

Die Frage ist: Kann ich meinen Fokus kontrollieren, um ein Thema zu finden, bei dem leicht  Nähe mit meinem Schöpferwirbel entsteht. Denn Nähe zwischen mir und MIR läßt mich einfach glücklich sein.

Zusammenfassung von Prinzip #5 zum Glücklich werden

  • Ich bin in der Nähe meines Schöpferwirbels, wenn ich für mich die gleiche Evolution zulasse, wie sie für das ICH im Schöpferwirbel stattgefunden hat.
  • Je weniger Evolution ich zulasse, desto größer wird die Distanz zwischen mir und MIR, meiner Persönlichkeit und meinem Schöpferwirbel.
  • Glücklich werden ist die Annäherung von mir und MIR.
#6

Prinzip #6 im Weltbild zum Glücklich werden

Die Bedeutung der Gefühle!

Schwingung und Ähnlichkeit

Ein Gefühl ist immer ein Indikator dafür, wie große die Distanz zwischen meinem physischen und nicht-physischen Anteil ist. Wie weit (Unwohlsein) oder wie nah (Wohlsein) sind  ich und ICH voneinander entfernt sind?

Freilich ist das keine Ortsfrage, sondern eine Ähnlichkeitsfrage. Tatsächlich ist das eine Schwingungsfrage.

Energie ist immer Schwingung. Und so hat jeder Gedanke ein spezifische Schwingung. Komplexe Gedankenstrukturen, wie Glaubenssätze und Wahrheiten haben ein spezifisches Schwingungsmuster.

Und so haben beide Anteil in mir ein aktives Schwingungsmuster. Mein Schöpferwirbel sendet ein Muster und ich sende ein Muster aus. Und am Gefühl können wir spüren, wie diese Schwingungen zueinander passen.

Sind sie sich ähnlich, dann entsteh eine harmonische Stimmung, da sie gut aufeinander abgestimmt sind. Wohlsein zeigt dieses Nähe, diese Ähnlichkeit.

Sind sie sich unähnlich, dann zeigt das disharmonische Gefühl, das hier zwei Schwingungen aufeinanderprallen, die sehr unterschiedlich sind. Wie bei einer Gitarre, bei der die Seiten nicht gestimmt sind.

Gefühle als Messergebnis

Unsere Gefühle sind also das Ergebnis einer Messung: wie passt das, was ich denke zu dem, was mein ICH denkt? Wie passt die Wahrheit von mir zu der Wahrheit meines höheren Selbst?

Unsere Gefühle zeigen mir an, wie viel ich von dem zulasse, wer ich in Wirklichkeit bin.

Bin ich offen und weit, voller Energie und Freude, dann lass ich zu, dass viel Energie fließen kann und ich lasse mich in diesem Augenblick die Person sein, die ich auch sein will.

Bin ich verschlossen und voller Widerstände, dann zeigt mir mein Unwohlsein, dass ich mich nicht die Person sein lasse, die ich eigentlich sein möchte und das der »Hahn« ziemlich zugedreht ist und wenig Energie fließen kann.

Die Frage fürs Glücklich sein

Hier deutet sich der Zusammenhang von Flow uns Glück schon an. Denn je mehr ich mich öffne, desto mehr Energie fließt durch mich und desto größer wird das Glücksempfinden.

Zusammenfassung von Prinzip #5 zum Glücklich werden

  • Die Distanz zwischen mir und meinem Schöpferwirbel zeigt sich immer JETZT in meinem augenblicklichen Gefühl.
  • Fühle ich mich gut, dann ist die Distanz gering (Nähe) und der Widerstand klein: ich lasse mich die Person sein, zu der ich im Schöpferwirbel geworden bin.
  • Fühle ich mich schlecht, dann ist die Distanz groß (Trennung) und der Widerstand hoch: ich lasse mich nicht die Person sein, zu der ich geworden bin.

Was bedeutet ein negatives Gefühl?

  • Es ist der sicherste Indikator dafür, dass in meinem Schöpferwirbel ein neuer Wunsch erfüllt wurde.
  • Ich bin jedoch auf die realen Umstände fokussiert und Blicke somit nicht in die Richtung meines Schöpferwirbels.
  • Ich lasse mich nicht die Person sein, die ich in Wirklichkeit geworden bin und benutze meine realen Umstände als Rechtfertigung dafür, dass ich nicht zu mir aufschließe.
#7

Prinzip #7 im Weltbild zum Glücklich werden

Die Bedeutung der Realität!

Die Realität – Spiegel für meine alten Gedanken

Alles, was ich mit meinen fünf Sinnen sehen, betasten, hören, riechen und schmecken  kann, hat eine Geschichte. Es existiert immer schon länger auf einer »unsichtbaren« energetischen Schwingungsebene, bevor es irgendwann sichtbar materiell wird.

Alles Sichtbare ist immer der vordergründige Ausdruck eines unsichtbare »Energiemusters« im Hintergrund.

Damit das unsichtbare Energiemuster, manifest wird, braucht es eine Zunahme an Energie. Erst wenn die Energie hoch genug ist und konstant aufrechterhalten wird, manifestiert sich das Muster.

Unsere Realität, also die Summe unserer manifestierten Lebensumstände, ist das Ergebnis eines Schwingungsmusters, welches eine hohe Energie hat und konstant »gesendet« wird.

Das bedeutet aber: die realen Umstände sind im Ablauf des Manifestierungsprozesses das letzte Glied.

Deshalb ist der Blick in die Realität energetisch gesehen immer ein Blick zurück in die Vergangenheit.

Meine aktuellen Umstände spiegeln meine Wahrheiten, die ich schön längere Zeit mit mir herumtrage und promote.

Der Blick in die Realität stabilisiert die Realität

Wenn ich meine Realität beobachte, dann aktiviere ich die alten Glaubenssätze, die zu dieser Realität geführt haben, die ich gerade erleben. Die alten Glaubenssätze werden wird dominant und manifestieren sich wieder zu den Umständen wie ich sie schon kenn. Damit wenden die Umstände stabilisiert und die beobachtet Realität gefestigt.

Wenn ich meine aktuellen Umstände liebe, dann sollte ich das ruhig so weiter machen.

Sollte ich jedoch meine Realität verändern wollen, dann sollte ich aufhören sie zu stabilisieren, in dem ich sie fokussiere. Ich muss meinen Fokus von der Realität abziehen, wenn ich sie verändern möchte.

Die Realität ist das Sprungbrett für das Neue

Eine wichtige Aufgabe der Realität besteht darin, mir als Plattform zu dienen für meine Auswahl, damit ich herausfinden kann, was ich will. Das bedeutet: die Realität ist die Geburtsstätte aller meiner Wünsche. Die Realität ist das Sprungbrett für das Neue. Sie ist die Ursprungsquelle, aus der heraus der Energiefluss kommt und in Richtung neuer Idee fließt.

Wir haben jetzt die Möglichkeit entweder mit dem Fluß mitzufließen oder eben an der Realität festzuhalten. Und mitfließen kann ich nur, wenn ich das in den Fokus nehme, wohin alles fließt: zu meinen Wunsch in Richtung Schöpferwirbel.

Die Frage fürs Glücklich sein

Wie sehr kann ich mich dem Strom anvertrauen, der aus der Realität hin zum Schöpferwirbel fließt? Im Flow zu sein heißt nämlich genau das: von der Realität loszulassen und mitzufließen in Richtung Schöpferwirbel. Jetzt wird eine neue Realität erschaffen, welche ähnlich zum Erwünschte ist und mich glücklich sein lässt.

Zusammenfassung von Prinzip #5 zum Glücklich werden

  • Meine physische Realität ist die Manifestation alter Glaubenssätze.
  • Alles in meiner Realität sind alte Nachrichten!
  • Meine Realität ist das Sprungbrett für Neues!
  • Aus der physischen Realität heraus fließt ein Strom hin zum Schöpferwirbel – meiner »Schwingungs-Realität«.

Re-agieren festigt die Realität?

  • Das Beobachten alter Wahrheiten (Realität) aktiviert diese alten Wahrheiten und führt zu noch mehr Manifestationen dieser alten Wahrheiten.
  • Wenn mir meine Manifestationen nicht gefallen, muss ich aufhören sie weiter zu beobachten.
#8

Prinzip #8 im Weltbild zum Glücklich werden

Schöpfermacht und Gefühle

Ein anders Verständnis von Macht

Eigentlich ist der Begriff »Schöpfermacht« etwas unglücklich, denn unser Verständnis von Macht hat meist mit der Fähigkeit zu tun, andere Menschen zu kontrollieren.

Wenn ich viel Macht habe, springen viele nach meiner Pfeife. Und wenn ich mich ohnmächtig fühle, dann springe ich nach der Pfeife anderer.

Aber so verstehe ich Macht hier überhaupt nicht.

Die Schöpfermacht hat nichts damit zu tun, das ich mentale »Superfähigkeiten« besitze, mit denen ich andere zu irgendetwas zwingen kann. Mit den andern hat das gar nichts zu tun. Nullkommanix.

Der Schlüssel zum Glücklich werden

Der Schlüssel für ein glückliches Leben liegt in meiner Macht, meine Gefühle verändern zu können. Und zwar unabhängig von den äußeren Umständen. Das ist keine leichte Sache, aber darin liegt alle Macht.

Meine »Macht« liegt als »nur« in meiner Fähigkeit,

  • meine meinen Widerstand zu reduzieren.
  • meine Gedanken in die gewünschte Richtung zu lenken.
  • mich bewusst für das erleichternde Gefühl zu entscheiden.
  • mit meiner Realität pro-agierend umzugehen.

Das ist alles. Wenn mir das gelingt, kann ich jeden so sein lassen wie ist und eben auch jedem erlauben, meine Erwartungen zu erfüllen.

Die Frage fürs Glücklich sein

Wie bedingungslos sind deine Gefühle? Bedeutet: kannst du das fokussieren, was du willst?  Oder wanderst du im Autofokusmodus durch die Welt und schenkst allem und jedem deine Aufmerksamkeit, nur weil es eben vor deiner Nase liegt? Das macht dich auf Dauer sehr unglücklich.

Glücklich werden geht nur, wenn du dich einfach besser fühlen willst und dir erlaubst deinen Fokus auf etwas zu richten, was dich einfach besser fühlen läßt.

Dein Schöpfermacht erwächst also aus der Wahrnehmung deiner Gefühle und der Kontrolle deines Fokus.

#9

Prinzip #9 im Weltbild zum Glücklich werden

Pro-agieren verwandelt Realität

Ein neuer Umgang mit Realität

Wie wir unter Prinzip #7 gesehen haben: das normaler Reagieren auf die Realität festigt Realität.

Nun sind wir ja nicht als »Widerkäuer« der Realität hier. Ich jedenfalls will Neues erschaffen, erleben und genießen. Deshalb braucht es einen Umgang mit der Realität, der es mir ermöglicht, die neuen Ideen, welche aus der Realität geboren werden, zu realisieren.

Dankbarkeit

Deshalb ist es wichtig, die Realität (vor allem die unerwünschte) dankbar zu betrachten. Denn nur weil es ein Problem gibt, gibt es auch eine potentielle Lösung. Die will ich ja. Deshalb will ich auch das Problem. Ich will das Problem, weil ich die Lösung will.

Loslassen und Ignorieren

Wenn das Problem allerdings da ist, hat das Problem seine Aufgabe erfüllt. Deshalb ist es jetzt nicht mehr wichtig. Ich kann dem Problem danken und mich dann auf die Lösung fokussieren.

Damit mir das Gelingt, muss ich in Dankbarkeit und Frieden die Realität hinter mir lassen. In bester Aufstellungs-Manier: »Frieden heißt: es darf gewesen sein!«

Von jetzt an muss ich meine Realität ignorieren und meinen Fokus streng auf meinen Wunsch richten. Somit erlaube ich meiner Realität sich zu verändern.

Pro-agieren

Pro-agierend bedeutet

  • Ich erlaube dem Nicht-Erwünschten in mir einen Wunsch zu gebären!
  • Ich empfinde Wertschätzung und Dankbarkeit für das Nicht-Erwünschte – wie meine Quelle, denn durch das Nicht-Erwünschte ist sie und alles-was-ist um das Erwünschte mehr geworden.
  • Schließe Frieden mit deiner Realität!
  • Ignoriere deine Realität!
  • Komme in deinen Schöpferwirbel!

Die Frage fürs Glücklich sein

Glücklich sein ist kein statischer Zustand. Es geht vielmehr immer wieder darum, immer wieder glücklich zu werden.

Warum? Weil immer wieder ein Problem auftaucht. Das gehört sich so. Warum? Damit eben auch immer wieder eine neue Lösung entsteht.

Wie schnell du dich wieder glücklich fühlen kannst, hängst also stark von deiner Fähigkeit ab, ein Problem zu begrüßen und dich dann auf den Weg zur Lösung zu begeben.

Glück ist das Empfinden, wenn du dich vom Lebensform mitreisen läßt, der von Problem zu Lösung fließt, von deiner Realität hin zum deinem Schöpferwirbel.

I

Einfach besser fühlen bedeutet glücklich sein!

Anläßlich des Weltglückstages ein Video zum Glück gemacht. Die Kernaussage ist: wieder in Bewegung zu kommen und Erleichterung zum empfinden läßt dich glücklich werden.

Michael Antoni

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