Get ready to be ready – Workout of the week #1

von 25. Apr 2017

»Get ready to be ready« – WoW #1

 

Jeden Morgen nimmst du dir 15 Minuten Zeit, für »Get ready to be ready« um damit eine stabile, stimmungsmäßige Basis zu bilden, von der du in den Tag startest.

Eigentlich eine Art Meditation. Aber mit dem Begriff Mediation verbinde ich so vieles, was richtig gemacht werden müsste, dass ich den Begriff nicht so gerne mag. »Get ready to be ready« gefällt mir besser.

Mir geht es hier nur um 15 Minuten (max. 20 Minuten), in denen du deinen Atem beobachtest und wahrnimmst, deinen Körper spürst, dein Kopf zur Ruhe kommt und deine Gedanken sich hauptsächlich um deinen Atem und deine Körperwahrnehmung drehen.

Die Sitzhaltung

Die Sitzhaltung ist egal, Hauptsache bequem. Du solltest nur nicht einschlafen – deshalb ist für manche das Liegen möglicherweise nicht so geeignet. Augen eher zu. Aber du kannst sie auch auf lassen und zum Beispiel das Flackern einer Kerzenflamme beobachten. Musik ist o.k., wenn sie dich nicht ablenkt und in Erinnerungen verstrickt. Also eher eine sanfte, meditative Hintergrundmusik. Geht aber auch sehr gut ohne Musik. Bei mir läuft es ohne Musik meist besser. Ich suche dann nach irgend einem Geräusch, das ich fokussiere (z.B. das Rauschen der Heizung).

Das Ziel

Deine Gedanken zur Ruhe kommen lassen. Je weniger du denkst, desto geringer wird der Widerstand und desto mehr kommst du wieder in den Kontakt mit deinem höherem Selbst, deiner Quelle, deiner Lebenskraft, deiner Seele – nenne es wie du willst. Oft ist es leichter, keine (also weniger) Gedanken zu denken, als positive Gedanken, die in die erwünschte Richtung weisen.

Mit »Get ready to be ready« schaffst du eine immer stabiler werdende Schwingungs-Basis auf der dein Tag dann aufbaut. »Get ready to be ready« erzeugt das stabile Fundament, auf dem dein Wolkenkratzer in den Himmel wachsen kann.

Wie es meist abläuft

Erst Stürmisch & helftig, dann mild & ruhig

Wenn du so bist wie ich, dann wirst du erst ein paar Tage brauchen, bist du etwas bemerkst. Die ersten Tage wird dein Kopf wie wild Gedankenstürme erzeugen. Das ist in Ordnung und normal. Aber nach sechs, sieben, fünfzehn Tagen, wird das nach 12 oder 13 Minuten weniger werden und du wirst dich merkwürdig distanziert und doch ganz da erleben. Vielleicht ist es auch ein angenehmes Körpergefühl. Diese ein oder zwei Minuten sind Goldwert. Jetzt bleibe dabei.

Deine Quelle übernimmt

Mit der Zeit wirst du spüren, wie du immer schneller in diesen Zustand kommst und ihn genießen kannst. Du kennst dann dieses Gefühl und kannst es schneller finden. Dann wirst du spüren, wie dein Körper bestimmte Bewegungen machen will. Kleine, zarte Bewegungen, so als ob deine Muskeln, Sehen und Bänder Spannung entladen möchten – deine Quelle steuert jetzt deine Körper, lass das nur zu. Bei manchen kann sich das auch so anfühlen, als ob nicht sie es sind die atmen, sondern als ob sie beatmet werden. Bei jedem ist das anders und alles ist gut. Lass es einfach zu und mache dir bewusst: du bist nun so offen und ohne Widerstand, dass dein nichtphysischer Anteil übernehmen kann und ein paar kleine Justierungen vornimmt, die dir gut tun.

Inspirationen

Dann kommt wieder eine Phase mit Gedanken, die einfallen. Gedanken die dein höheres Selbst sendet und die du jetzt empfangen kannst – aufgrund deiner Offenheit. Das sind Gedanken, die sich gut anfühlen, Gedanken darüber, was du machen willst. Gib ihnen nach, denn das sind jetzt Inspirationen, die tief aus dir selbst kommen, und die du nur deshalb empfangen kannst, weil du jetzt bereit und offen bist. Also lass sie rein.

Lust auf den Tag

Nach drei, vier Wochen wirst du merken, wie du nach den 15 Minuten »get ready to be ready« voller Lust bist auf den Tag und voller Ideen und Tatendrang. Deine Basis wird immer stabiler und kraftvoller. Deine Sicherheit in der Verbindung zu deiner Quelle nimmt immer mehr zu. Das Momentum in die erwünschte Richtung wird immer stabiler und schwungvoller. Je nach dem, wo du stehst, brauchst du länger oder kürzer, bis du diese Schwungkraft spürst. Aber irgendwann wirst du sie spüren. Und dann bist du im Empfangsmodus für all die erwünschten Dinge, die du in deinen Schöpferwirbel hineingearbeitet hast. Jetzt bist du bereit für deine Wünsche.

Tips

  • Hintergrundgeräusche
    Meist mag ich es ohne Hintergrundmusik. Aber ab und zu wechsle ich zu einem Hintergrundgeräusch, dass immer etwas mit Wasser zu tun hat: Regen, Meeresrauschen, Bäche etc.
    Das lenkt nicht ab, und lenkt doch so weit ab, das die Wahrnehmung dieser Geräusche mir hilft den Kopf ruhig zu bekommen. Irgendwie ist das auch erfrischend.
  • »Übernehmen Sie Mr. Ryker«
    Als alter Star Trek Fan, habe ich den Satz schon unzählige Male gehört. Der Captain – in diesem Falle Jean-Luc Picard – übergibt die Kontrolle seines Schiffes an seinen 1. Offizier – hier William Ryker. Das mache ich während »GRTBR« auch öfters. Immer zu Anfang und zwischendurch, wenn’s nötig wird.
    Damit erinnere ich mich, dass ich loslasse, entspanne und mich und mein »Schiff« übergebe. »Etwas« übernimmt nun.
  • Atemrhythmus 3/5
    Mir hilft es sehr, mich dabei auf einen bestimmten Atemrhythmus zu konzentrieren: 3 Einatmen und 5 Ausatmen. Beim Einatmen zähle ich bis 3 und bei Ausatmen bis 5. Dabei wird die zählweise mit der Zeit immer langsamer. Das wirst du anfänglich als sehr ungewohnt wahrnehmen und wirst Schwierigkeiten haben, solange auszuatmen. Aber wenn du damit beschäftigt bist, dann hast du schon gewonnen, denn dann denkst du nicht an die Dinge, die du sonst immer durchdenkst (Wo ist das, was ich so dingend will?). Mit der Zeit gewöhnst du dich daran und wirst es als sehr entspannend wahrnehmen. Es fühlt sich so an, als ob dein Körper so atmen will.
  • Glut im Hui Yin entfachen
    Ich stelle mir gerne eine kleine Gut vor, in der Mitte des Dammbereiches (Hui Yin). Jeder Atemzug (Ein- wie Ausatem) bläst zart diese Glut an, so dass sie stärker wird. Wenn du mit deinen Gedanken damit beschäftigt bist, dann denkst du wieder nicht an die Dinge, an die du sonst immer denkst (Warum ist es nur so wie es ist?) und das tut dir gut. Darüberhinaus fühlt sich das einfach gut an. Hat alles mit dem Osten und Qi Gong und so zu tun.

Vielleicht helfen dir diese kleinen Tipps, mehr in die Ruhe zu kommen und die 15 Minuten genießen zu können.

Erleichterung ist das Ziel

Ich kann es nicht oft genug betonen: es geht nicht darum, etwas richtig zu machen. Das ist wie mit dem Einschlafen. Du kannst das nicht erzwingen. Und wenn du feststellst, dass du nicht einschlafen kannst, dann hilft Fleiß und Anstrengung wenig.

Deshalb: betrachte das alles als Spiel, bei dem es nur ein Ziel gibt: Erleichterung. Wenn du dich danach ein klein wenig leichter, besser, angenehmer fühlst als davor, ist alles wunderbar – egal, was während den 15 Minuten geschehen ist.

Mindestens 21 Tage – am besten für immer

Wenn du dich entscheidest diese Übung zu machen – und das solltest du – dann mache sie mindestens drei Wochen jeden Tag. Am besten stellst du deinen Wecker 15 Minuten früher. Es ist schon o.k. wenn es einmal nicht klappt, warum auch immer. Aber von den 21 Tagen solltest du mindesten an 15 Tagen den WoW gemacht haben. Wenn du die 15 Tage nicht schaffst, solltest du überlegen, ob es eine bessere Zeit vormittags gibt, in der du 15 Minuten ungestört sein kannst. Aber bedenke: je später am Tag du GRTBR machst, desto größer ist die Schwungkraft deines Alltags, die Schwungkraft von allem, was schon real ist. Und das ist meist nicht das, was du willst. Deshalb: so früh wie möglich!

In den 15 Minuten kannst du nichts falsch oder richtig machen. Wenn du denkst, dann denkst du und wenn du es bemerkst, dann versuche dich einfach wieder auf deine Atmung zu konzentrieren, bis du wieder denkst. Das ist alles o.k. Ich habe mal gehört, dass »das sich wieder einfangen« das eigentlich gute ist.

Sehe es als Spiel

Es wäre schön, wenn du es als Spiel auffasst, und so leicht und locker sollte es sich auch anfühlen. Du musst nichts beweisen oder richtig machen. Die 15 Minuten sind nur für dich. Und darin geschieht auch dann Gutes, wenn du 15 Minuten durchdenkst. Das regelt sich alles von ganz alleine. Manchmal braucht es dann etwas länger, bis du die Veränderungen spüren kannst. Aber das ist o.k. Vertraue mir. Ich weiß wovon ich rede.

15 Minuten, die dein Leben verändern

Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, dass es nichts wichtigeres und machtvolleres für mich gibt, als diese 15 Minuten – nichts. Deshalb ist »Get ready to be ready« auch der erste WoW.

Mein Rat: versuche konstant und »streng« zu sein in der Regelmäßigkeit und leicht und locker im Machen.

Vielleicht willst du es schon von Anfang an, vielleicht kommt der Zeitpunkt auch erst später – irgendwann willst du diese 15 Minuten haben, weil sie sich köstlich und erfrischend anfühlen. Sobald du ein paar Tage irrtümlich glaubst, keine Zeit dafür zu haben, wirst du bald spüren, wie du es vermisst und wie du wieder Lust bekommst, es zu tun.

21 Tage für dein Glück

Also: mindestens 21 Tage. Diesen »Workout of the week« musst du also drei mal machen, um beurteilen zu können, ob das was für dich ist. Ich habe länger gebraucht, als die 21 Tage, um festzustellen, wie es mir gut geht. Aber ich bin auch langsam, was so etwas angeht. Für die meisten ist 21 Tage ein guter Zeitraum. Ganze Viele spüren das schon nach wenigen Tagen, die meisten nach spätestens 21 Tagen und wenige müssen länger dabei bleiben, um es wahrzunehmen. Aber egal: du wirst es von da an immer machen wollen. Deine Momente des Glücks werden sic vermehren. Und weißt du was: glückliche Umstände stellen sich immer mehr ein.

Lass mich teilhaben

Nach den 21 Tagen lass mich wissen, wie es dir geht und was geschieht. Du kannst mir gerne eine Email schreiben an@hokuspokusfokus.de oder mir deine Erlebnisse als Kommentar hier auf dem Blog hinterlassen. Falls du Frage hierzu hast, gerne als Kommentar hinterlassen.

Du willst deinen Tag mit Schwung beginnen? Du willst deinen Tag von einer stabilen Plattform beginnen? Dann »get ready to be ready«! 

Ich bin sehr gespannt und neugierig und freue mich schon dir bald eine WoW #2 vorzustellen.

Michael Antoni Unterschrift

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