Zwischenräume wahrnehmen – Workout of the week #4

von 7. Jul 2017

Ein enorm wirksame Übung, bei der du sofort spürst, dass etwas passiert. Sie ist leicht zu machen und braucht nur dich und die Absicht Zwischenräume wahrzunehmen.

Das Vorgehen

Du betrachtest immer nur die Zwischenräume. Also du fokussierst den Raum zwischen den Ästen, zwischen zwei parkenden Autos, zwischen zwei Stäben, zwischen den Naben eines Rads, zwischen zwischen zwischen. Es geht um das Wahrnehmen des Raumes in dem Nichts ist. Und dabei helfen die manifestieren Dinge, die die Zwischenräume erst entstehen lassen.

Du siehst das Nichts leichter, wenn es umgeben ist von Etwas.

Zwischenräume und ihre Wirkung

Das erstaunliche ist: du wirst sofort eine Art Erleichterung erleben. Auf eine diffuse Art spürst du schon nach ein paar Sekunden eine angenehme, zarte, aber wahrnehmbare Veränderung.

Mit dem Fokus auf das Dazwischen betonst du das Potentielle, das, was nicht zu sehen, aber doch da ist. Und damit liegt dein Blick auf etwas, das keinen Widerstand hat. Das nimmt den Schwung raus – meist das negative Momentum – was sofort gespürt wird.

Aber vor allem gehst du absichtlich in Beziehung zu deinem Schöpferwirbel, dem Ort deiner persönlichen Ansammlung aller Potentiale.

Wenn du den Raum des Potentiellen wahrnimmst, den Raum zwischen den konkreten manifestierten Dingen, dann schaust du direkt in die Augen des Potentiellen.

Und das spürst du sofort. Und langfristig verändert es deine Beziehung zu allem Unsichtbaren, wie deinen Wünschen und Visionen.

Teste es und lass dich überraschen.

Wo und Wie?

Das kannst du machen, wenn du unterwegs bist im Auto, mit Bus und Bahn, zu Fuß oder mit dem Fahrrad und du kannst es machen wenn du irgendwo sitzt, wie in einem Café oder oder oder.

Ablauf

  • 3 bis 5 x täglich für ein bis zwei Minuten immer wieder das Nichts betrachten und den Raum dazwischen wahrnehmen.
  • 2 Wochen lang.

Du kannst selbst experimentieren, wie lange du bei einem Zwischenraum bleibst. Ein paar Sekunden oder länger.

Es gibt genügend Abläufe in deinem Alltag, bei denen du diese Wahrnehmungsübung leicht einbauen kannst: auf dem Weg zur U-Bahn, auf dem Weg zu irgendetwas, auf dem Büro-Stuhl sitzend und und und …

Du wirst dich nicht wieder erkennen.

Freudige Grüße aus dem Schöpferwirbel

Michael Antoni Unterschrift

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