Zwei Dinge, die dein Leben verändern

von 31. Mrz 2017

Du willst dein Leben verändern? Dann finde in deinen Schöpferwirbel. Aber wo ist denn dieser mysteriöse Schöpferwirbel? In meinen Seminaren wird der Schöpferwirbel gerne als Ort dargestellt – oft über einen Repräsentanten. Dabei schleicht sich leicht die Idee ein, dass dieser Schöpferwirbel tatsächlich ein Ort wäre. Und so empfinden wir ihn oft eher ausserhalb von uns.

Die Gefühlsreise in deinen Schöpferwirbel

Auf der Seins-Ebene sind alle Orte (Glück, Liebe, Freiheit, Wohlsein etc.) »Schwingungsorte« – also Frequenzen. Auch der Schöpferwirbel ist eine Frequenz. Es ist die Frequenz, die dich wohlfühlen lässt. Willst du dein Leben verändern, musst du diese Frequenz finden mit deinem Empfangsgerät —deinem Fokus.

Genau so, wie du mit deinem Radio (Empfangsgerät) die Frequenz finden musst, auf der dein Lieblingsradio sendet. Du drehst am Knopf oder drückst eine Taste (der Fokus wandert) und empfängst Musiksender (Gefühle). Du hörst erst dann auf, wenn du deinen Lieblingssender (Wohlgefühl) gefunden hast.

Genau so ist es mit deinem Fokus: du spürst die Veränderungen an deinem Empfangsgerät (Fokus) über die Veränderung der Gefühle. Deine Gefühle weisen dir den Weg. Die Reise in deinen Schöpferwirbel ist eine Gefühlsreise.

Deine »Arbeit« besteht nun darin, diese Veränderung des Fokus absichtlich und kontrolliert vorzunehmen. Statt dem zufälligen Reinstolpern – was Spaß macht und toll ist – geht es vor allem um das bewusste Anvisieren.

Damit das klappt, braucht es die Erfahrung, dass es gelingt. Und um diese Erfahrung des Gelingens zu machen, musst du üben. Tatsächlich ist es eine Übungssache.

 

Du willst dein Leben verändern? Dann übe dich in zwei Bereichen:

  1. in der willentlichen Steuerungen deines Fokus.
    Du musst es schaffen, das anzuvisieren, was du anvisieren willst. Du darfst deinen Fokus nicht durch das lenken lassen, was dich gerade umgibt: Umstände, Orte, Personen, Gespräche, Zeitung etc. Natürlich darfst du das alles fokussieren – aber nur, wenn du es auch willst und es dein Wohlgefühl fördert.Wenn du ein bewusster Schöpfer deiner Realität sein willst und bewusst dein Leben verändern, dann kannst du nicht ständig das wiedergeben, was schon da ist. Es ist leicht, nur über das zu reden, was vor deiner Nase liegt. Aber das ist ja schon da. Wenn du kein Wiederkäuer von schon Erlebtem sein willst, sondern Neues erschaffen, dann darf dein Fokus nicht nur im Reaktionsmodus laufen. Du musst lernen, das »Fokus-Lenkrad« selbst zu steuern.
  2. in der Wahrnehmung deines Gefühls.
    Wenn du nicht spüren kannst, wie deine Gefühle sich verändern und wie du dich augenblicklich fühlst, dann weißt du nicht, wo du stehst. Und dann kannst du dein Empfangsgerät (Fokus) nicht sinnvoll bedienen, weil du nicht weißt, in welche Richtung du den Empfang verändern sollst.

Punkt 1 musst du tatsächlich üben. Es bedeutet meist, eine gewisse Faulheit abzustreifen und den alten reagierenden Reflexen zu trotzen.

Punkt 2 ist dagegen leichter, aber irgendwie auch schwerer.

  • Leichter deshalb, weil es etwas Natürliches ist, dich selbst zu spüren. Dein ganzer Organismus hat sich nur darüber entwickelt, dass er sich selbst spüren kann und Wohlsein gut erkennt und sich natürlicherweise danach ausrichtet.
  • Schwerer, weil du gelernt hast, diesen natürlichen Wesenszug in vielen Bereichen auszuschalten. Warum? Damit du dich nach den anderen richten kannst, die dir wichtig sind. Um die anderen glücklich zu sehen, musst du oft in eine Richtung gehen, die für dich Unwohlsein bedeutet. Damit das geht, musst du dich ein wenig betäuben. Und genau darin liegt die Schwierigkeit: du spürst nicht – oder erst recht spät – das es dir nicht so gut geht, wenn du dich in diese Richtung bewegst (denkst, redest, handelst). Und so bewegst du dich vom Schöpferwirbel weg, obwohl du einen anderen fröhlich machst. Hier wieder einen gesunden Egoismus zu entwickeln ist sehr wichtig.

Trainiere und staune

Wenn du dich in diesen beiden Punkte übst, wirst du feststellen, dass sich dein Leben verändert. Alles wird anders. Alles wird besser. Auf eine anfänglich zarte, behutsame, natürliche Art und Weise. Möglicherweise fällt es dir selbst erst gar nicht auf – deinem Umfeld oft schon. Doch dann nimmt die Veränderung fahrt auf, und das Momentum nimmt zu, und die Veränderungen werden rasanter, Wünsche erfüllen sich und scheinbare Wunder geschehen.

Für Aussenstehende mag es wie ein Wunder wirken. Aber für dich, für dich ist es kein Wunder, sondern die Bestätigung dessen, was du schon lange gefühlt hast. Du hast es durch deine absichtliche Fokussierung herbeigeführt. Du weißt, dass du die Übungen gemacht hast.

Das großartigste Gefühl ist es, zu erleben, wie sich dein Leben verändert durch den bewussten Einsatz deines Fokus. Wenn du das einmal erlebt hast, verändert sich alles – für immer.

WoW – Workout of the Week

Damit du alles ein wenig üben kannst, wird es in Zukunft immer wieder Übungen geben, die dir helfen, diese beiden Punkte zu trainieren. WoW – Workout of the Week. Halt die Augen offen. Bald geht es los.

Michael Antoni Unterschrift

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